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 Japanische Schwerter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 Die Tradition des Schwertschmiedens entwickelte sich in Japan ungefähr zur selben Zeit wie die
 japanische Messerschmiedekunst, zu Anfang des Mittelalters. Die japanischen Schwerter wurden
 teilweise in den selben Schmieden wie die japanischen Messer hergestellt, es gab jedoch auch
 spezialisierte Schwertschmiede.
 Japanische Schmiede genossen gerade in der EDO-Zeit in Japan ein hohes Ansehen. Der japanische
 Kaiser Go Toba (1180-1239) hatte sogar selbst die Schwertschmiedekunst erlernt.
 Die bekanntesten Typen der japanischen Schwerter sind das Katana-Schwert und das Wakizashi
 -Schwert. Das Katana-Schwert ist deutlich grösser als das Wakizashi-Schwert, das auch “kleines
 Schwert” genannt wird.
 Das Katana-Schwert wurde von den Samurai, den japanischen Kämpfern, als Waffe verwendet und
 mitunter auch als “Seele der Samurai” bezeichnet.
 

 Herstellung der japanischen Schwerter

 Japanische Schwerter werden aus Raffinierstahl, das aus einem Eisensand mit einem Kohlenstoffanteil
 von etwa 0,6% besteht, geschmiedet. Die japanischen Schwerter werden, genau wie die traditionellen
 japanischen Messern, in der Sandwichmethode produziert. Das bedeutet, dass harter Stahl von etwas
 weicherem Stahl ummantelt ist, und das in mehreren Schichten. Zu der enormen Flexibilität der
 japanischen Messer trägt auch das wiederholte Falten, auf das immer wieder das erneute
 Ausschmieden folgt, bei.
 Dies soll die japanischen Schwerter widerstandsfähiger machen, und gerade diese
 Widerstandsfähigkeit war bei den Samurais sehr gefragt. Trotzdem sind die japanischen Schwerter sehr
 hart- die Durchschnittshärte eines guten japanischen Schwertes beträgt 64 auf der Rockwell-Skala.
 

 Pflege der japanischen Schwerter

 Die Pflege der japanischen Schwerter sollte sehr behutsam und nach der althergebrachten Tradition
 erfolgen. Dabei wird die Klinge zuerst mit einem speziellen Papier, im Idealfall Reispapier, von
 sichtbarem Schmutz befreit. Dann kommt Kalksteinpuder zur Befreiung von weiterem Schmutz zum 
 Einsatz. Im Anschluss sollte die Klinge mit nicht-ätherischen Nelkenöl oder Kamelienöl poliert werden.
 Aber hier ist Vorsicht geboten, die meisten Nelkenöle, die in Deutschland erhältlich sind, sind schädlich
 für die japanischen Schwerter, deshalb sollte hier auf japanisches Pflege-Nelkenöl zurückgegriffen
 werden.
 In Europa und den USA geniessen die japanischen Schwerter bei Sammlern und auch bei
 Rollenspielern grosse Beliebtheit. Verschiedene Online-Shops bieten eine grosse Auswahl an
 japanischen Schwertern - treten Sie mit einem originalen japanischen Schwert in die Fussstapfen der
 ehrwürdigen Samurai!